Unfälle und Verletzungen

Wir stehen ihnen für die Erstversorgung wie auch die weitere Behandlung (auch nach auswärtiger Vorbehandlung) von Verletzungen und Verletzungsfolgen zur Verfügung.

Typische Fragestellungen dabei sind:

  • akute Wundversorgung (einschl. Verbrennungen, Schnitt-, Platz- und Bisswunden)
  • Knochenbruchversorgung (einschl. Diagnostik mit Ultraschall, Kunststoffgips, Gipskontrollen und Gipsabnahme)
  • Metallentfernung nach operativer Knochenbruchversorgung
  • Weiterbehandlung nach Notfallversorgungin der Klinik
  • Betreuung bei Muskelzerrungen, Sehnenreizungen u. ä. (insb. im Rahmen von Sportverletzungen)
  • Rehabilitation und Sportaufbau nach Verletzungen
  • Hüftgelenks- und Leistenbeschwerden

Im Bereich der Diagnostik wenden wir selber neben der sorgfältigen klinischen Untersuchung ausschließlich den Ultraschall an. Im Bedarfsfall haben wir die Möglichkeit unsere Patienten kurzfristig zur Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung in der radiologischen Praxis Prof. Uhlenbrock hier im Hause bzw. im gegenüberliegenden Krankenhaus unterzubringen.

Operationen ohne Narkose führen wir in einem großen Anteil in unserer Praxis durch, alle anderen Eingriffe erfolgen im gegenüberliegenden St. Josefshospital durch unsere Mitarbeiter und ein kinderanästhesiologisch sehr erfahrenes Team.


Kindergarten- und Schulunfälle

Kindergarten und Schulunfälle sind wie Arbeitsunfälle über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Die gesetzliche Unfallversicherung setzt sich aus den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zusammen. In der Versorgung werden verschiedene Stufen unterschieden:

  • Allgemeine Heilbehandlung (hierfür haben wir die Zulassung)
    Wichtigste Voraussetzung: Behandlungsdauer unter 1 Woche oder Mitbehandlung einer Versorgung, die von einem Durchgangsarzt (s. u.) gesteuert wird.
  • Durchgangsärztliche Versorgung (erfordert die Zulassung als Durchgangsarzt – diese haben wir nicht)
  • Verletzungsartenverfahren (VAV, erfordert darüber hinaus eine spezielle Erweiterung der Zulassung, die nur Kliniken bekommen können)
    (In diesen Bereich fallen fast alle Knochenbrüche bei Kindern und Jugendlichen, darüber hinaus Gefäß- und Nervenverletzungen.)
  • Schwerverletztenartenverfahren (SAV, ebenfalls noch mal eine spezielle Erweiterung für Kliniken)
    (Betrifft die Versorgung von Schwerverletzten nach Unfällen.)

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob sie bei uns richtig sind, rufen sie uns an! Die Erstversorgung ist – sofern die Praxis geöffnet ist – jederzeit möglich.

Es gelingt uns in der Regel, dass sie deutlich weniger Wartezeit haben als in der Klinik.

Typische Vorstellungsgründe sind dabei:

  • akute Wundversorgung (einschl. kleiner Verbrennungen, Schnitt-, Platzwunden)
  • Prellung (auch mit der Frage, ob eine Fraktur vorliegen könnte, aber diese nicht offensichtlich ist)
  • Weiterbehandlung nach Notfallversorgungin der Klinik
  • Betreuung bei Muskelzerrungen, Sehnenreizungen u. ä. (insb. im Rahmen von Sportverletzungen)
  • Rehabilitation und Sportaufbau nach Verletzungen

Im Bereich der Diagnostik ist uns eine sorgfältige Untersuchung wichtig, darüber hinaus wenden wir selber ausschließlich den Ultraschall an. Ist am Ende eine Röntgenuntersuchung unvermeidbar, dann muss letztlich eine durchgangsärztliche Vorstellung erfolgen.

Symbolbild Kindertraumatologie